Handwerkskunst | Gebrauchsgegenstände

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Ein Dö

Fadenkreuz (, namkha), Holz, Wollfäden; Maße 43 x 26 Zentimeter; Leihgabe aus einer Privatsammlung
Fadenkreuze bieten Gottheiten in »himmlischen Palästen« einen Aufenthaltsort.

 
Das Fadenkreuz
Ritualkuchen

Ritualkuchen des Kriegers (magtor), ungebrannter Ton, Bemalung; Höhe 38 Zentimeter; Leihgabe aus dem Museum für Völkerkunde Wien
Replika eines Ritualkuchens in Ton, der ursprünglich aus Teig hergestellt wurde. Das Objekt wurde von einem Mönch in Bumthang hergestellt. Es stellt eine kriegerische Gottheit dar, wie es bei den jährlichen Verehrungszeremonien verwendet wird. Diese Figur bietet der Gottheit im Verlauf des Rituals einen Körper.

 
Dörfliches Ritual
Yakhorn

Horn mit Knochenplatte; Länge 50 Zentimeter; Leihgabe aus dem Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Yakhörner werden oftmals über dem Hauseingang angebracht, um schädlichen Kräften den Eintritt zu verwehren. Sie werden aber auch auf Steinsetzungen in der Landschaft deponiert, was auf alte vorbuddhistische Praktiken von Opfern an die Gottheiten der Natur schließen lässt. Auf Yakhörnern, deren rituelle Verwendung und symbolische Belegung in vorbuddhistische Zeit zurückreicht, stehen oftmals heilige Formeln des Buddhismus, wie in diesem Fall die Inschrift »O mani padme hum«.

 
Die Laya im Norden
Butter

Butter; Länge 48 Zentimeter, Durchmesser 23 Zentimeter; Leihgabe aus dem Museum für Völkerkunde Wien
10 bis 15 Kilogramm Butter werden zur Lagerung oder zum Transport in Schweinehaut eingenäht. Die Butter bleibt so sehr lange haltbar.

 
Lebensgrundlage Yak
Yakschmuck

Yakhaar, gefärbt; Länge 48 Zentimeter, Durchmesser 17 Zentimeter; Leihgabe aus dem Museum für Völkerkunde Wien
Rot gefärbte Haarbüschel werden einem Tier der Herde in die Mähne und in den Schwanz geflochten, um es so als dem Berggott geweiht zu kennzeichnen.

 
Lebensgrundlage Yak
Teezylinder

Butterteezylinder, Holz; Höhe 106 Zentimeter, Durchmesser 19 Zentimeter; Leihgabe von Françoise Pommaret
Unfermentierte Teeblätter werden gekocht, der Tee wird in den Zylinder gegossen und mit Butter, Salz und Soda vermengt.
Gefäß, Holz; Höhe 40 Zentimeter, Durchmesser 30 Zentimeter; Leihgabe von Françoise Pommaret
Die dünnwandigen Holzbahnen werden durch Nähte aus Bambusstreifen zusammengehalten.

 
Der Osten Bhutans
Holzdosen

Bambus; Maße 8 x 20 x 10 Zentimeter bzw. Höhe 8 Zentimeter, Durchmesser 17 Zentimeter; Leihgabe aus dem Völkerkundemuseum der Universität Zürich bzw. dem Museum für Völkerkunde Wien
Schachteln aus Bambusspänen oder dünnwandigen Holzstreifen werden vor allem in der Küche zur Aufbewahrung von Lebensmitteln verwendet.

 
Der Osten Bhutans
Spinnrad

Holz, Bambus, Eisen; Maße 41 x 43,5 x 32,5 Zentimeter; Leihgabe aus dem Museum für Völkerkunde Wien
Fast jeder Haushalt produziert Wolle. Mit solchen Spinnrädern arbeiten nur Frauen, mit der Handspindel auch Männer.

 
Die Brokpa
Kellen

Holz; Maße: Länge 52 Zentimeter, Durchmesser 10 Zentimeter bzw. Länge 45,5 Zentimeter, Durchmesser 11 Zentimeter bzw. Länge 38,5 Zentimeter, Durchmesser 8,5 Zentimeter; Leihgaben aus dem Völkerkundemuseum der Universität Zürich

 
Der subtropische Süden
Regenschutz

Bambus, Rinde; Maße 104,5 x 51 Zentimeter; Leihgabe aus dem Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Bei der Feldarbeit im regenreichen Süden tragen Bauern einen Regenschutz dieser Art aufgeklappt über dem Rücken. Dünne Schichten Baumrinde werden in einem Bambusgeflecht gehalten.

 
Die Nepali
Butterquirl

Körper: Holz; Klammer: Eisen; Reparatureinsatz: Aluminium; Höhe 74 Zentimeter, Durchmesser 28 Zentimeter; Leihgabe aus dem Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Der Quirl im Gefäß wird gedreht, und Butter flockt aus. Dieses Gefäß wird von der nepalesischen Minderheit im Land verwendet.

 
Die Nepali
Sicheln

Holz, Eisen; Sichel: Länge 24 Zentimeter; Halterung: Maße 4,5 x 15,5 x 17 Zentimeter, Durchmesser 12,5 Zentimeter; Leihgabe aus dem Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Frauen nepalesischen Ursprungs tragen nicht nur bei der Feldarbeit Sicheln bei sich; sie gelten auch als Teil der Tracht. Die Sicheln werden in kunstvoll geschnitzten Scheiden an der Hüfte getragen.

 
Die Nepali
Ackerschleppe

Holz; Länge 240 Zentimeter; Leihgabe aus dem Museum für Völkerkunde Wien
Die Ackerschleppe wird von einem Tier über das Feld gezogen, um die Erdschollen nach dem Pflügen einzuglätten. Der Bauer steht auf dem Gerät und sorgt so für den notwendigen Andruck.

 
West- und Zentralbhutan
Nudelmaschine

Maschine: Gestell Holz, durchlöcherter Einsatz in der Teigkammer Horn; Maße 53 x 88 x 13 Zentimeter; Leihgabe aus dem Museum für Völkerkunde Wien
Nudeln werden aus Buchweizenmehl hergestellt.
Sieb: Holz, Bambus; Maße 6 x 72 x 13 Zentimeter; Leihgabe aus dem Museum für Völkerkunde Wien
Damit werden die fertig gekochten Nudeln aus dem Kochtopf heraus genommen.

 
Die Provinz Bumthang
Teesieb

Bambus; Maße: 16 x 30,5 x 11,5 Zentimeter bzw. 17 x 27 Zentimeter; Leihgabe aus dem Völkerkundemuseum der Universität Zürich

 
Der dörfliche Haushalt
Mörser

Holz, Stein; Höhe 21 Zentimeter, Durchmesser 14,5 Zentimeter; Leihgabe von Christof und Marie-Noel Frei-Pont
Mörser dieser Art dienen vorwiegend zum Zerreiben von Gewürzen, insbesondere von Chili.

 
Der dörfliche Haushalt
Glückskasten

Holz, polychrome Textilbespannung, Eisenbeschläge; Maße 19 x 28,5 x 13,5 Zentimeter; Leihgabe von Helga Paul
Zur symbolischen Bewahrung des Glücks eines Hauses werden in einer Truhe Geldmünzen, Saatkörner, Juwelen, Halbedelsteine und vieles mehr im Altarraum des Hauses aufbewahrt.

 
Das dörfliche Haus
Kellen

Holz; Maße: Länge 29,5 Zentimeter, Durchmesser 7,5 Zentimeter bzw. Länge 31,5 Zentimeter, Durchmesser 8 Zentimeter bzw. Länge 34,5 Zentimeter, Durchmesser 7 Zentimeter; Leihgabe aus dem Völkerkundemuseum der Universität Zürich

 
Das dörfliche Haus
Damaru

Knochen, Schlangenleder, Silber, Seide, Seidensamt, Baumwolle, Korallenimitat; Maße des Klangkörpers 9 x 6,5 Zentimeter; Leihgabe aus einer Privatsammlung
Beidseitig geschlagene Handtrommeln symbolisieren die gleichzeitige Existenz von Relativer und Absoluter Wahrheit. Sie begleiten den Lama in seiner Meditation, erfreuen den Gehörsinn der Götter oder rufen Gottheiten im Ritual herbei.

 
Das dörfliche Haus
Ritualdolch

Knochen; Länge 27 Zentimeter, Leihgabe aus einer Privatsammlung
Gänzlich aus Knochen geschnitzte Ritualdolche werden vor allem am Altar als Zierobjekte aufbewahrt oder kommen in geheimen Riten zum Einsatz.

 
Das dörfliche Haus



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