Handwerkskunst | Kunstschmiedearbeit

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Amulettbehälter

Gau, Silber, Feuervergoldung, Türkise; Maße 17 x 12 x 5,5 Zentimeter; Leihgabe aus dem National Museum, Paro
In einem Gau werden Schriftrollen, kleine Heiligenfiguren oder Reliquien auf Reisen als Schutz um den Hals getragen. Das Stück ist in Treib- und Durchbruchsarbeit in Silber gefertigt und anschließend stellenweise ziseliert. Im Gesänke wurden geschmiedete Zierdrähte aufgelötet. Die Halbedelsteine sind in Klebewachs eingelegt.

 
Kunstschmiedearbeit
Beteldose

Behälter für Betel (bata), Silber mit Feuervergoldung, Koralle; Höhe 9 Zentimeter, Durchmesser 20 Zentimeter; Leihgabe aus einer Privatsammlung
Fein gearbeitete Dosen dieser Größe waren der höchsten Aristokratie und dem Klerus vorbehalten. Betelkauen ist in allen Bevölkerungsschichten bei Frauen und Männern sehr weit verbreitet. Die stimulierende Wirkung der Betelnuss wird hoch geschätzt.

 
Die Krönung
Sattel

Reitsattel, Silber, Durchbrucharbeit ziseliert, Holz lackiert, Koralle, Leder, Seide, Baumwolle, Wattierung; Maße 26 x 47 x 40 Zentimeter; Leihgabe aus dem Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Sattel eines sehr hohen Adeligen, wahrscheinlich eines Angehörigen der königlichen Familie. Die Frontseite ziert die häufig als Dekoration anzutreffende Gruppe aus Drachen und Garuda.

 
Die Verwaltungsreform
Ein Dungkar

Schneckenhorn (dungkar), Kupfer, Silber, Vergoldungen, Halbedelsteine; Maße 55 x 29 x 11,5 Zentimeter; Leihgabe aus den National Museums & Galleries on Merseyside, Liverpool
Das aus einer Meeresschnecke gefertigte Horn ruft vor allem die Mönche zum Gebet zusammen. Der Ton soll dem »reinen Ozean der Weisheit» gleichen und den Gläubigen zum Verständnis der buddhistischen Lehre führen. Der am Korpus angebrachte Flügel ist mit einem Drachenpaar verziert und wird von Lotusmotiven eingefasst. Die Augen der Drachen sind mit Lapislazuli besetzt, in den Klauen halten sie weitere Edelsteine.

 
Musikinstrumente
Körnerbehälter

Körnerbehälter (drubhor), Silber mit Feuervergoldung; Höhe 12 Zentimeter, Durchmesser 8,5 Zentimeter; Leihgabe aus einer Privatsammlung
Die Totenköpfe an Bauch und Deckel des Behälters weisen auf die acht Meditationsorte der Yogis hin. Den Knauf bildet ein halber Vajra. Die Körner im Gefäß werden im Lauf der Zeremonie vom Lama verstreut, um Segen und Glück zu bringen.

 
Speiseopfer
Torma aus Edelmetall

Torma (tshetor), Silber mit partieller Feuervergoldung, Korallen, Türkis; 19. Jahrhundert; Höhe 38 Zentimter, Länge 19,5 Zentimeter; Leihgabe aus dem Paro-Dzong
Opfergabe, die eine langes Leben gewähren soll. Verziert unter anderem mit den acht Glückssymbolen des Buddhismus, steht im kreisrunden oberen Teil in Lanzaschrift die Keimsilbe Hrih des Amitayus. Durch die Rezitation dieser Silbe nimmt Amitayus aus dem Bereich der gestaltlosen Leere Form an. An der Spitze stehen Sonne und Mond, Symbole für Weisheit und Methode.

 
Rituelle Teigfiguren
Ritualvase

Bumpa, Silber, partielle Feuervergoldung, Pfauenfedern; 19. Jahrhundert; Höhe 46 Zentimeter; Leihgabe aus dem Paro-Dzong
 
Ritualvasen dieser Art werden mit parfümiertem Wasser gefüllt. Der Weihwedel läuft in ein Goldmedaillon aus. Mit diesem versprengt der Lama das heilige Wasser, oder er träufelt es Gläubigen in deren rechte Hand.

 
Kampf mit Shelging Karpo
Garuda

Garuda, Ausschnitt aus: Pferdeschmuck; Silber, Feuervergoldung, Leder; Höhe 48 Zentimeter, Länge 17 Zentimeter; Leihgabe aus dem National Museum Paro
 
Der Schmuck für den Kopf eines königlichen Pferdes zeigt neben Rankenwerk buddhistische Glückssymbole, Drachen, Phönixe und den mythologischen Göttervogel Garuda. Garuda gilt auch als Beschützer der buddhistischen Lehre. Meist ist er mit einer Schlangengottheit im Schnabel dargestellt.

 
Kampf mit Shelging Karpo
Dolch

Klinge: Eisen verchromt, Griff: Gold in Durchbrucharbeit, Griffknauf: Eisen mit Aufschlagtauschierung, Scheide: Messing, Durchbrucharbeit aus Silber und Gold; Maße 30 x 5 Zentimeter; Leihgabe aus dem National Museum Paro
Bhutan ist für kunstvoll gearbeitete Dolche berühmt.

 
Die westlichen Täler
Stupa
Kupfer, Silber mit Feuervergoldung, besetzt mit Korallen, Türkisen, Smaragden und Rubinen; 17. Jahrhundert; Höhe 77 Zentimeter; Leihgabe aus dem Thimphu-Dzong
Stupas repräsentieren in einer vielschichtigen Symbolik das Vollendete, den Kosmos ebenso wie den Geist des Buddha. Die Architektur der Stupas stellt die Vorstellung der Identität von Makro- und Mikrokosmos dar und wird dadurch zu einem kosmologischen und psychologischen Modell. Oftmals werden in Stupas heilige Schriften oder die Reliquien bedeutender Heiliger oder Lamas aufbewahrt.
 
Die Entwicklung der Lehre



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