Die Bevölkerung

Die Bevölkerung Bhutans

Mit nur 670.000 Einwohnern ist Bhutan ein äußerst dünn besiedeltes Land, der jährliche Bevölkerungszuwachs beträgt 2,25 Prozent.

 

Obwohl Bhutan von verschiedensten Ethnien bewohnt wird, bezeichnet sich der Großteil der Bevölkerung als Bhutaner. Hinzu kommen eine nepalesische Minderheit im Süden sowie einige indigene, nomadisierende Volksgruppen in den Gebirgsregionen. Die offizielle Staatssprache ist das ursprünglich westbhutanische Dzongkha. Insbesondere im Süden des Landes kommt allerdings dem Nepali große Bedeutung zu; zudem existieren verschiedenste tibetische Dialekte.

 

 

Nur vier Prozent der Bevölkerung sind älter als 65 Jahre. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt etwa 53 Jahre, die Kindersterblichkeit ist mit knapp 10 Prozent nach wie vor vergleichsweise hoch.

75 Prozent der Bhutaner sind Anhänger des lamaistischen Buddhismus, ein knappes Viertel der Bevölkerung folgt dem indischen bzw. nepalesischen Hinduismus. 58,5 Prozent der Männer und 28,1 Prozent der Frauen Bhutans sind des Lesens und Schreibens mächtig. Die einzige Zeitung des Landes, die »Kuensel«, wird nicht nur in Dzongkha, sondern auch in Englisch und Nepali veröffentlicht. Die Online-Ausgabe des Blattes wird in Englisch verfasst.

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Vor der eindrucksvollen Landschaftskulisse von Lunana tragen Frauen Heu in Körben heimwärts.
Foto von Robert Dompnier


Ein aus Steinen errichtetes Haus in Ostbhutan; das Bambusgestell dient zum Trocknen von Gemüse, hier von Chili.
Foto von Jon Warren


Nepalistämmige Bewohner Südbhutans bei der Aufführung traditioneller Volkstänze.
Foto von Guy van Strydonck


Ein Mädchen und ein Kind aus Laya in Nordbhutan mit dem typischen konischen Bambushut.
Foto von Robert Dompnier