West- und Zentralbhutan | Die westlichen Täler

Die westlichen Täler

Die vier Haupttäler Westbhutans - das Paro-, das Ha-, das Thimphu- und das Punakhatal - verlaufen in Nord-Süd-Richtung, sodass die einzelnen Talbevölkerungen zwar rege Handelsbeziehungen nach Tibet beziehungsweise nach Indien unterhielten, untereinander aber nur beschränkten Kontakt hatten.

 

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Eine Ausnahme bilden die Beziehungen zwischen Thimphu und Punakha: Schon seit langer Zeit verbringen der Staatsklerus und die königliche Familie samt Hofstaat ihre Wintermonate nicht in der hoch gelegenen Landeshauptstadt, sondern im wesentlichen wärmeren Punakha. Aus diesem Grund besitzen und verpachten reiche Familien aus Thimphu häufig Land und Vieh in Punakha, das von fremden Viehhütern betreut wird.

 

Da im Hochtal von Ha kein Reis angebaut werden kann, sind die Bewohner der Region, die hauptsächlich Viehzucht betreiben, diesbezüglich auf das Parotal angewiesen. Nach wie vor wandern sie zur Zeit der Reisernte nach Paro, um beim Einbringen des Getreides und beim Verpflanzen der Reisbüschel zu helfen. Als Entlohnung erhalten sie Reis, den ihre Pferde und Yaks heim nach Ha tragen.


Die Laya im Norden
Der Osten Bhutans
Der subtropische Süden
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Bambus; Höhe 54 Zentimeter, Durchmesser 42 Zentimeter; Leihgabe aus dem Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Körbe aus Bambusgeflecht stehen meist in der Küche und sind mit Mehl oder Zerealienkörnern gefüllt.


Ton; Höhe 23 Zentimeter, Durchmesser 20 Zentimeter; Leihgabe von Christof und Marie-Noel Frei-Pont
Teekannen aus Ton werden mehr und mehr von billig importierter Aluminiumware ersetzt.


Klinge: Eisen verchromt, Griff: Gold in Durchbrucharbeit, Griffknauf: Eisen mit Aufschlagtauschierung, Scheide: Messing, Durchbrucharbeit aus Silber und Gold; Maße 30 x 5 Zentimeter; Leihgabe aus dem National Museum Paro
Bhutan ist für kunstvoll gearbeitete Dolche berühmt.


Kupfer, Messing, Silber; Maße 41 x 42 Zentimeter; Leihgabe aus dem National Museum Paro
Der Griff in Drachenform ist aus Messing und Silber ziseliert gearbeitet, die Tülle zeigt ein gehörntes Makara, ein mit dem Ozean assoziiertes Tier der indischen Mythologie. Es verkörpert die lebensspendende Kraft des Wassers und soll Unheil abwehren. Die Kanne stammt aus königlichem Besitz.