Der subtropische Süden

Der subtropische Süden

Der südliche Teil Bhutans besteht im Wesentlichen aus einem Tieflandgürtel zwischen 100 und 1000 Metern Seehöhe am Vorgebirge des Himalaya. Aufgrund seines subtropischen Monsunklimas und der latenten Malariagefahr wirkte diese Region auf die Bevölkerung Zentralbhutans lange Zeit wenig anziehend.

Nicht zuletzt wegen der für die bhutanischen Bergbewohner eher unwirtlichen Klimabedingungen siedelten sich hier verschiedenste religiöse und ethnische Gruppen an, die vor allem Reis, Mais und Hirse anbauen und sich in jüngerer Zeit auch der Anlage von Orangen- und Kardamompflanzungen widmen.

 

 

Im Bezirk Samtse etwa leben die Lhopus, eine kaum 1000 Menschen zählende und ethnologisch weitgehend unerforschte Volksgruppe. Sie blieben von den politischen und ökonomischen Entwicklungen in Bhutan während der letzten 20 Jahre praktisch unberührt und folgen noch heute ihrer traditionellen, sippenbezogenen, von animistischen Vorstellungen geprägten Lebensweise.

Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts bilden aber Einwanderer nepalesischer Abstammung die zahlenmäßig bedeutendste Ethnie Südbhutans.

Die Laya im Norden
Der Osten Bhutans
Der subtropische Süden
.  Die Nepali
West- und Zentralbhutan


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Holz, Leder; Höhe 75 Zentimeter, Durchmesser 40 Zentimeter; Leihgabe aus dem Museum für Völkerkunde der Universität Zürich
Im Süden Bhutans leben Volksgruppen nepalesischer Abstammung. Ihre Volkstänze werden meist von einer Doppeltrommel begleitet.


Holz, Leder, Eisen; Höhe 23 Zentimeter, Durchmesser 65 Zentimeter; Leihgabe aus dem Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Schamanen (jakri) der hauptsächlich im Süden siedelnden Minderheit nepalesischer Abstammung benützen bei ihren Ritualen mit einem Schlägel geschlagene Trommeln. Sie gelten auch als Reitobjekt bei schamanistischen Flügen in andere Welten.


Holz, Reparatureinsatz Eisen; Höhe 35 Zentimeter, Durchmesser 23 Zentimeter bzw. Höhe 28 Zentimeter, Durchmesser 19 Zentimeter; Leihgabe aus dem Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Aus Holz gedrechselte Gefäße werden in Südbhutan mit Getränken aller Art befüllt. Das Gefäß mit dem notdürftig reparierten Sprung diente zur Aufbewahrung von Butter.


Holz; Maße: Länge 52 Zentimeter, Durchmesser 10 Zentimeter bzw. Länge 45,5 Zentimeter, Durchmesser 11 Zentimeter bzw. Länge 38,5 Zentimeter, Durchmesser 8,5 Zentimeter; Leihgaben aus dem Völkerkundemuseum der Universität Zürich