Die Ausstellung in Zaragoza | Die Hochalmen und der Tongsa-Dzong

Die Hochalmen und der Tongsa-Dzong

Dieser Raum zeichnet die Lebensbedingungen der halbnomadisierenden Bevölkerung im gebirgigen Norden Bhutans nach und bietet ein maßstabgetreues Modell des mächtigen Tongsa-Dzong.

 
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An den Hängen des Himalaya weiden auf Seehöhen zwischen 3500 und 5000 Metern Schafe und vor allem Yaks. Die Yaks liefern die Lebensgrundlage der halbnomadischen Viehzüchter. Ihr Haar wird zu wetterfesten Zelten versponnen, ihr Fleisch gegessen oder gegen Reis eingetauscht, ihre Milch zu Butter und Käse verarbeitet. Yaks tragen Lasten oder ziehen die Pflüge auf den kleinen Feldern der Bergbewohner. Getrockneter Dung liefert Brennmaterial.
Im Sommer leben die Hirten in Zelten aus schwarzem Yakhaar, im Winter meist in Steinhäusern, die auch als Vorratslager dienen.
Bevor die Bergpässe im Winter durch Schnee versperrt werden, ziehen die Bergbewohner im Oktober in die zentralen Täler, wo sie ihre Produkte gegen Reis und Handwerkswaren eintauschen. Früher wurden diese Geschäfte vorwiegend im direkten Naturalientauschhandel abgewickelt, heute verdrängt zunehmend die konventionelle Geldwirtschaft das alte System.
Die meisten Viehzüchter besitzen eigene Herden; manche allerdings sind gezwungen, die Tiere von wohlhabenden Bauern oder Städtern zu hüten.
 
Der in Zentralbhutan gelegene Tongsa-Dzong ist die bedeutendste der zahlreichen Klosterburgen Bhutans. Er ist unter anderem der Stammsitz der königlichen Familie.