Die Ausstellung in Zaragoza | Die Geburt einer Nation

Die Geburt einer Nation

Dieser Raum beschreibt die Gründung des ersten bhutanischen Zentralreiches durch den Kleriker Shabdrung Ngawang Namgyel im 17. Jahrhundert.

 
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Im Jahr 1616 musste der Kleriker Shabdrung Ngawang Namgyel (1594-1651) aus Tibet fliehen. Bhutan war zu dieser Zeit in viele kleine Fürstentümer zersplittert, die weitgehend unabhängig waren. Der Shabdrung vereinte diese Fürstentümer erstmals zu einem theokratischen Reich.
Er erlangte durch eine geschickte Bündnispolitik, sein Charisma als Lama, aber auch durch überlegene militärische Strategien nach und nach die uneingeschränkte Herrschaft.
Der Shabdrung gliederte Region nach Region in ein schriftlich verwaltetes Reich ein und legte den Grundstein zur Bildung der bhutanischen Gesellschaft. Vieles, was Shabdrung Ngawang Namgyel schuf, prägt bis heute das Nationalgefühl der Bhutaner: Er schuf eine Rechtsordnung, die das Leben aller Bhutaner regelte und bis vor kurzem in Kraft war. Klosterrituale, die auf den Reichsgründer zurückgehen, beschützen das Land bis heute. Seine Schutzgottheit Mahakala ist auch die Schutzgottheit der modernen Monarchie. Die Drukpa-Kagyüpa-Schule des Buddhismus, der er angehörte, ist in Bhutan Staatsreligion.
Nach seinem Tod 1651 kehrte der Shabdrung Ngawang Namgyel in mehreren Wiedergeburten wieder. Dennoch fehlte bald nach seinem Tod eine charismatische Persönlichkeit zur Führung des Landes. Viele Distriktherrscher griffen nach der Zentralmacht, und das Land wurde von Bürgerkriegen heimgesucht.