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In der Klosterfestung

Der Eingangsbereich bietet schlaglichtartig erste Eindrücke und besonders wertvolle Objekte aus Bhutan.

 
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Die religiösen Bedürfnisse der Laienbevölkerung finden im Streben nach Erleuchtung allein keine Befriedigung. Sie müssen unter schwierigen Umweltbedingungen ihre Lebensgrundlage erwirtschaften. Dazu brauchen sie den Beistand göttlicher Mächte.
Die Bhutaner leben in unmittelbarer Nachbarschaft zu ihren Gottheiten. Allen Erscheinungen der Natur - wie Bergen, Flüssen, Seen, aber auch jedem Stück Ackerboden - wird ein übernatürliches Wesen zugeschrieben. Diesen gehört die Welt.
Manche Götter gewähren Fruchtbarkeit, andere halten böse Dämonen in Zaum oder verleihen Stärke im Krieg. »Ich kann doch nicht Buddha um Hilfe im Krieg oder um Fruchtbarkeit der Yaks bitten, dafür muss ich mich an meinen eigenen Schutzgott wenden«, erklärt ein bhutanischer Bauer seine Beziehung zu den Göttern.
Viele dieser Gottheiten stammen aus vorbuddhistischen Zeiten und wurden in den Buddhismus integriert. Die wichtigsten Schutzgötter verkörpern sich in den heiligen Bergen. Sie beschützen die Menschen, die in ihrem Einflussbereich geboren wurden und dort leben. Dafür erwarten sie als Gegenleistung regelmäßige Verehrung und Opfergaben.
Der Berg verlangt aber auch ein harmonisches Verhältnis zwischen den Menschen seines Gebietes. Bricht auch nur ein Einzelner eine soziale Norm, kann der Berg der ganzen Gruppe seinen Schutz entziehen. So herrscht ein starker Druck auf dem Individuum, sein Handeln innerhalb sozialer Spielregeln zu gestalten.
Die heiligen Orte müssen rein gehalten werden. Wird die Ruhe der Götter gestört oder werden ihre Orte verunreinigt, können sie sich an den Menschen rächen.