Die Vorbereitung der Wiener Ausstellung | Bauarbeiten

Bauarbeiten

Die Bauarbeiten in den Ausstellungsräumlichkeiten nahmen mehrere Monate in Anspruch. Die Philosophie der Ausstellungsgestaltung zielte auf eine Präsentation der Objekte im Kontext ihrer Verwendung in Bhutan. Es sollten also Objekte nicht vereinzelt in eigenen Vitrinen gezeigt werden, sondern in der Umgebung, in der sie durch ihre Verwendung in Bhutan Bedeutung erlangen.

 

 

So entschlossen wir uns zum Beispiel, religiöse Statuen oder Gefäße für Opfergaben nicht vereinzelt auszustellen, sondern sie in einem Altar in ihrer ursprünglichen Gesamtheit zu belassen. Dafür wurde in Bhutan ein Altar zerlegt, in Wien wieder aufgebaut und mit Objekten bestückt.

 

 

Ähnlich gingen wir mit Objekten aus dem bäuerlichen Alltag vor. Es wurde ein Szenario einer Hochalm nachgebaut, um dort Yaksättel oder Behälter zu platzieren.

Der Großteil der Bauarbeiten wurde vom Hauspersonal durchgeführt, jedoch mussten für spezielle Tätigkeiten eigens Firmen engagiert werden.

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Am Ende des Ausstellungsganges wurde das Leben der Viehzüchter auf den Hochalmen gezeigt. Es musste zuerst der Zeltplatz eines typischen Nomadenlagers errichtet werden, auf dem anschließend die entsprechenden Objekte präsentiert wurden.


Eine externe Firma wurde beauftragt, in der Halle das Gerüst einer Burgfassade zu errichten. In die Wand wurden das Eingangstor und vier aus Bhutan stammende Originalfenster eingesetzt.


Ein in Bhutan demontierter Altar wurde im Museum wieder aufgebaut. Er war das Herzstück des Raumes, der den klösterlichen Buddhimus zeigte.


Altar, Holz; Statuen aus Ton; 19. Jahrhundert; Maße 270 x 380 x 70 Zentimeter; Leihgabe von Tobgye S. Dorje
Der Altar und alle Statuen stammen aus dem Tempelraum des Gangtey-Palastes in Paro.
 
Die Statuen im Zentrum:
Links: Shabdrung Ngawang Namgyel, Reichsgründer Bhutans
Mitte: Buddha Shakyamuni, der historische Buddha
Rechts: Guru Rinpoche, Mystiker, der den Buddhismus nach Bhutan brachte
 
Im rechten Seitenteil:
Rechts oben: Vajrapani, Bodhisattva in zornvoller Erscheinungsform
Links oben: Jambhala, ein Gott des Reichtums
Links unten: Jambhala
 
Im linken Seitenteil:
Rechts oben: Syama-Tara, Verkörperung der mitfühlenden Liebe
Links oben: Sita-Tara
Rechts unten: Sarasvati, Göttin der Gelehrsamkeit, Musik und Poesie
Links unten: Religiöse Texte
 
Es gibt übrigens auch eine animierte Version des Altars.