Die Ausstellung in Leiden | Der Thronraum

Der Thronraum

Hier befindet sich unter anderem das wertvollste Objekt der Ausstellung, die bhutanische Rabenkrone, das zentrale Herrschaftssymbol der Wangchuck-Dynastie.

 
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Der zweite König Jigme Wangchuck, der von 1927 bis 1952 herrschte, setzte die spirituelle und politische Konsolidierung Bhutans fort. Er reformierte die Verwaltung und implementierte ein neues System der Besteuerung. Jigme Dorje Wangchuck, sein Sohn, gilt als der »Vater des modernen Bhutan«. Während seiner Herrschaft trat im Jahr 1955 die Nationalversammlung erstmals zusammen. 1961 schaffte Jigme Dorje Wangchuck die Sklaverei ab, 1971 wurde Bhutan Mitglied der Vereinten Nationen. Der dritte König beendete die jahrelange Isolation des Landes und bemühte sich um die Etablierung internationaler Beziehungen, die auch dabei helfen sollten, das Land zu modernisieren. Der Prozess der Modernisierung wird von der Prämisse getragen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen industriellem Fortschritt einerseits sowie Tradition und kulturellem Erbe andererseits zu erzielen. Seit 1972 regiert König Jigme Singye Wangchuck, der 1998 seine Agenden als Regierungschef an die Mitglieder des Kabinetts abtrat. Neben den Ministern stehen ihm die zivile Administration, das »Royal Council« sowie die Nationalversammlung als beratende Gremien zur Seite. Der 1999 herausgegebene Bericht »Milestones of Progress (1974-1999)« verzeichnet große Fortschritte in der Entwicklung des Gesundheitswesens, der Bildung, von Transport und Kommunikation, Landwirtschaft und Finanzen, aber auch in der Aufrechterhaltung natürlicher Ressourcen und des Umweltschutzes.