Die Ausstellung in Leiden | Die Monarchie, Teil 2

Monarchie, Teil 2

In diesem Raum wird die Befriedung Bhutans durch Jigme Namgyel nachgezeichnet, dessen Sohn Ugyen Wangchuck zum ersten König Bhutans ernannt wurde.

 
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In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts etablierte sich Jigme Namgyel (1825-1881), der Herrscher des Tongsa-Dzong, als der mächtigste Mann im Land.
Er war ein Nachfahre Pema Lingpas, eines der in Bhutan am meisten verehrten Heiligen. In einer Vision erschien ihm eines Tages seine Schutzgottheit Mahakala, die auch schon dem Shabdrung Ngawang Namgyel beigestanden war, und forderte ihn auf, die Einheit Bhutans wiederherzustellen. Mahakala sicherte Jigme Namgyel dabei Unterstützung in allen Auseinandersetzungen zu.
Durch kluge Bündnispolitik, Erfolge in Kriegen sowie durch die Einsetzung von Vertrauten und Verwandten in die Schlüsselpositionen der Macht schwang sich Jigme Namgyel zum unangefochtenen starken Mann Bhutans auf. Als er Ende der 1870er-Jahre zugunsten seines Sohnes Ugyen Wangchuck von allen Ämtern zurücktrat, herrschte erstmals seit dem 17. Jahrhundert wieder Frieden im Land.
Ugyen Wangchuck setzte die Politik seines Vaters fort und schloss unter anderem enge Bündnisse mit den Briten in Indien, die ihn als den eigentlichen Herrscher Bhutans sahen. Am 17. Dezember 1907 versammelten sich die einzelnen Provinzfürsten und Vertreter der Mönchsgemeinden und wählten Ugyen Wangchuck zum ersten König einer erblichen Monarchie.