Die Ausstellung in Leiden | Die Lehre des Buddha

Die Lehre des Buddha

Hier geht es um die Lehren des Buddha Shakyamuni und das für den Himalayaraum maßgebliche System des Mahayana-Buddhismus.

 
Raumtext anzeigen
 
Sie befinden sich hier

 



Die Ausstellung in ..
.  Impressionen aus Bhutan
.  Die Festungen - Mönche ..
.  Der Altar
.  Die Lehre des Buddha
.  Der Hausaltar
.  Die Monarchie, Teil 1
.  Die Monarchie, Teil 2
.  Die Volksgruppen ..
.  Der Thronraum
Die Vorbereitung der ..
Die Ausstellung in Wien
Die Ausstellung in ..


Top |  Home |  Sitemap |  Suche |  Glossar |  Die Objekte |  Führung  |  Hilfe

Die Drukpa-Schule des Buddhismus ist heute Staatsreligion in Bhutan. Sie ist eine Zweiglinie der Kagyüpa-Schule, die sich im elften Jahrhundert in Tibet etablierte. Aber auch die Nyingmapa verfügen in Zentral- und Ostbhutan über eine bedeutende Zahl von Anhängern.
Das Ziel des Buddhismus ist die Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten; letztlich bedeutet Leben nur Schmerz, Vergänglichkeit und Tod.
Die Lehre, die den Weg ins Nirvana weist, geht auf Buddha Shakyamuni zurück, der im fünften Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung in Indien lebte. Er lehrte einen Weg der meditativen Praxis und warnte vor metaphysischen Welterklärungen. Als der Buddhismus allerdings mehr als tausend Jahre später den Himalaya erreichte, hatte er sich in ein komplexes philosophisches System verwandelt.
Grundsätzlich kennt die buddhistische Auffassung weder eine transzendentale Macht wie einen Gott noch einen Kultus. Die Götter, wie sie sich uns auf Rollbildern oder als Statuen präsentieren, sind nichts weiter als ein Ausdruck spiritueller Kräfte auf dem Weg zur Erleuchtung und wurden von großen Heiligen in Visionen erschaut.
In Meditation verschmilzt der Mönch mit der Gottheit. Dabei erkennt er, dass alle Götter, die ganze Welt und auch er selbst nichts weiter sind als Produkte seiner eigenen Imagination. Ihrem Wesen nach sind alle Emanationen der materiellen Welt leer.
Die wahre Wirklichkeit ist weder seiend noch nicht seiend, sie hat weder ein Ende noch ist sie unendlich. Mit dieser - nur in Meditation zu erlangenden - Einsicht kann der Mensch den Kreislauf der Wiedergeburten verlassen - er hat das Nirvana erfahren.
Der Schlüssel zur Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten liegt im Aufhören der trügerischen Vielfalt der Erscheinungswelt und im Loslösen von der Vorstellung des eigenen Ich.