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Die Bebauung des Raumes

Das Dorf Rukubji liegt in Zentralbhutan in etwa 3000 Metern Seehöhe. Wie bei allen älteren Dorfsiedlungen Bhutans ist die Anlage Rukubjis sorgfältig geplant und den topographischen Gegebenheiten angepasst. Genauso wichtig erscheint des Bewohnern die religiöse Erklärung ihres Siedlungsplatzes.

Das Dorf liegt auf einer langgestreckten Landzunge, deren Seitenränder steil in zwei Flusstäler abfallen. Den Abschluss der Siedlungsfläche bildet der Zusammenfluss der beiden Gewässer.

 

Das gesamte Gebiet des Dorfes wird metaphorisch als Körper einer Göttin in Schlangenform verstanden. Die Dorfbewohner sind überzeugt davon, dass einst Guru Rinpoche in Gestalt einer Eule diese Schlangengöttin in einem magischen Kampf besiegte. Dadurch wurde der gesamte Landstrich von bösen Geistern und Dämonen befreit.

Die Schlange wird heute vom buddhistischen Dorftempel festgehalten, der genau auf ihrem Auge errichtet wurde. Als aus Stein geformter Ausdruck des Buddhismus hält der Tempel diese vorbuddhistische Gottheit wie ein Nagel an ihrem Platz.

Jedoch gab es mit einem anderen Schutzgott, dem Yül lha Dramar Pelzang, in den letzten Jahrzehnten große Schwierigkeiten.

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Das Dorf Rukubji und seine Felder liegen auf dem Körper einer dämonischen Schlange. Entsprechend lässt sich die Lage des Tempels über dem Kopf der Schlange als Sieg des Buddhismus über den Dämon verstehen.
Foto von Marc Dujardin