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Tshechu - Tanz für die Götter, dich und mich

Jede Region Bhutans feiert einmal jährlich am zehnten Tag eines bestimmten Monats den Geburtstag Guru Rinpoches mit dem großen Tanzfest der Mönche (tshechu*). In Thimphu beispielsweise findet das Tshechu* traditionell am zehnten Tag des sechsten Monats statt, in Paro am zehnten Tag des ersten Monats des Mondkalenders.

Für die meisten Bhutaner bedeuten diese Feierlichkeiten den Höhepunkt des Jahresablaufs. Viele kommen von weit her, um in der Klosterburg (dzong*) ihrer Provinz den spektakulären Veranstaltungen beizuwohnen, die zumeist drei bis fünf Tage dauern. Frauen und Männer tragen ihre beste Kleidung und den schönsten Schmuck.

Durch den Besuch des Tshechu* erlangen die Zuseher eine Segnung Buddhas oder können spirituelle Erlösung durch eine tantrische Gottheit erfahren. Auf jeden Fall aber erwirkt man das Wohlwollen der lokalen Schutzgottheiten.

 


Abgesehen von der religiösen Bedeutung ist das Tshechu* ein wichtiges soziales Ereignis. Oft weit voneinander wohnende Menschen kommen zusammen und tauschen Nachrichten aus, manche finden hier auch ihren Partner fürs Leben. Die allgemein ausgelassene Stimmung sowie gemeinsames Essen und Trinken verbinden die Menschen.

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Der Tanz Shinje Yab Yum zeigt den Bodhisattva* Manjusri* als Herrscher des Todes.


Aus der gesamten Region kommen die Familien zu dem in jeder Talschaft jährlich abgehaltenen Fest Tshechu* mit seinen religiösen Tänzen zu Ehren Guru Rinpoches.


Auch für die an den Tänzen nicht mitwirkenden Mönche ist das Tshechu* ein großartiges Ereignis.