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Vorbereitung zum Tanz

Noch bevor die Tänzer die Kostüme anlegen, meditieren sie im Inneren des Klosters; sie »erschaffen die Gottheit in sich selbst«, bevor sie sie im Hof vor dem Publikum darstellen.

Bei einigen Tänzen werden rituelle Masken getragen, die zornvolle Gottheiten, Tiere oder Manifestationen des Guru Rinpoche darstellen können. Sie sollen den dargestellten Wesen zu einer Präsenz bei der Festlichkeit verhelfen.

 

 

Bevor sie von den Mönchen getragen werden, müssen diese Masken von einem Lama zeremoniell gereinigt und geweiht werden. Sie werden nur anlässlich des Tshechu* angelegt. Das restliche Jahr über ruhen sie im Kloster, aufgehängt über einem Altar.

Die Tänzer tragen die Maske so hoch, dass sie durch deren Mund durchblicken können.

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Maske, Papiermache; Höhe 32 Zentimeter; spätes 19. Jahrhundert; Leihgabe von Josette Schulmann
Die Maske stellt eine Gottheit (ging) aus dem himmlischen Paradies von Guru Rinpoche dar.


Maske, Papiermache; Höhe 30 Zentimeter; spätes 19. Jahrhundert; Leihgabe von Josette Schulmann
Die Maske stellt eine zornige Gottheit dar; friedvolle Götter nehmen zur Überwindung böswilliger Mächte oft zornvolle Erscheinungsformen an.


Maske, Papiermache; Höhe 31 Zentimeter; spätes 19. Jahrhundert; Leihgabe von Josette Schulmann


Vor der Tshechu*-Aufführung erschaffen die Mönche in Meditationen die jeweiligen Gottheiten in sich selbst.
Foto von Christian Schicklgruber