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Die Überlieferung des Tanzes

Der buddhistische sakrale Tanz (cham*) geht auf Heruka zurück, die höchste zornvolle Erscheinung des Tantrismus.

Guru Rinpoche wurden die Tänze in einer Offenbarung des Buddha Amithaba* vermittelt. Das erste Mal führte er sie bei der Grundsteinlegung des Klosters Samye in Tibet auf und reinigte und segnete den Ort dadurch. In Bhutan tanzte Guru Rinpoche den Cham* am Kurje-Lhakang-Tempel, um den Dämon Shelging Karpo zu unterwerfen und zu einem Schutzgott des Tempels zu machen.

Die heutige Form der Aufführung in Bhutan geht auf Pema Lingpa zurück, die Reinkarnation Guru Rinpoches. In einer Offenbarung sah er im »Südwestlichen Paradies« des Guru Rinpoche tanzende himmlische Wesen. Er lud diese ein, auch auf Erden zu tanzen. Seither sollen die Tänze den Gläubigen den Weg in das Paradies eröffnen.

Die Tänzer tragen prächtige Kostüme aus Seide und schwerem Brokat. Auch diese sah Pema Lingpa in einer Vision im himmlischen Palast des Guru Rinpoche.

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In den heiligen Tänzen werden unter anderem auch historische Begebenheiten aus der bewegten Geschichte der Himalaya-Region in populärer, oft auch verfremdeter Form dargestellt.