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Auf dem Weg zur Erleuchtung

Padmasambhava* wuchs als Prinz heran, heiratete und regierte das Königreich Kanci nach den Geboten der Heiligen Lehre. Schon bald erkannte er jedoch, dass er auf diesem Weg die Lebewesen nicht aus dem Kreislauf der Wiedergeburten würde befreien können.

Nachdem Indrabhuti auch noch ein leiblicher Sohn geschenkt worden war, trat Padmasambhava* seinen Anspruch auf weltliche Herrschaft an seinen jüngeren Bruder ab und widmete fortan sein Leben der Erlösung aller Lebewesen vom irdischen Leid. Viele göttliche Lehrmeister führten ihn zu den höchsten Einsichten. In seinen Meditationen begleiteten ihn Dakini*, die ihn mit religiöser Einsicht und übernatürlichen Kräften ausstatteten und ihm die Meisterschaft über die Gottheiten vieler Welten verliehen.

Erste Wundertaten

Diese Jahre des Padmasambhava* waren neben dem Studium der heiligen Schriften und meditativen Versenkungen auch von wundervollen Taten geprägt. So zwang er beispielsweise während einer Hungersnot im Land die Naga*, die göttlichen Wächter der Fruchtbarkeit, die Kornkammern wieder zu füllen.

Rasch verbreitete sich der Ruf dieses magischen Yogi. Schließlich führte ihn sein Weg auch in den Himalaya.

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Thangka; Maße 126 x 90 Zentimeter; Leihgabe von Michael Rutland
Mit spärlichen goldenen Pinselstrichen ist eine Dakini*, eine »Himmelsgeherin«, dargestellt. Als solche ist sie in allen drei Welten – der himmlischen, der irdischen und der unterirdischen – zu Hause. Diese weiblichen Himmelswesen weihten viele Yogis in esoterische Rituale ein und führten sie zu Meditationserlebnissen, die zum Einssein mit dem Absoluten führen sollten. Ihre Nacktheit ist Ausdruck der unverhüllten Wahrheit, die sie verkörpert. Mit dem Hackmesser mit Vajragriff zerstört sie Unwissenheit, die Schädelschale in ihrer rechten Hand ist ein Wissenbehälter.
Solche mit Gold bemalten Schwarzgrundthangkas prägt ein mystisch-esoterischer Charakter. Schwarz ist die Farbe des Hasses, der durch Weisheit in die Erkenntnis der Wahren Wirklichkeit verwandelt wird. Nur auf dem Weg zur Erleuchtung sehr weit fortgeschrittene Yogis verwenden Thangkas dieser Art als Meditationsbilder.