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Das buddhistische Ritual

Religiöse Rituale prägen das Leben aller Bhutaner. Obwohl sie nur von Geistlichen durchgeführt werden können, begleiten sie auch die Laienbevölkerung von der Geburt bis zum Tod.


 
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Laien leben ausschließlich in der Welt der Relativen Wirklichkeit und nehmen an den Ritualen und Gebeten im Kloster nicht teil. Ihr religiöses Tun konzentriert sich auf die Anhäufung von Tugendverdienst durch Spenden an religiöse Einrichtungen, durch Anzünden von Butterlampen vor Darstellungen der Götter, durch Pilgerfahrten oder auch durch das Aufstellen von Gebetsfahnen und die Bedienung von Gebetsmühlen. Dadurch erwartet sich der Gläubige eine günstige Wiedergeburt, die ihm ein Leben ermöglicht, das zur Erleuchtung führt.

Religiöse Betätigung mit dem Ziel der Erleuchtung ist Mönchen und Priestern vorbehalten. Nur sie beherrschen die korrekte Lesung der Mantras (Wörter mit immanenter Kraft), die Handgesten (mudra), welche die rituellen Elemente versinnbildlichen, den richtigen Rhythmus und die Intonation einzelner Abschnitte der heiligen Texte. Audio abspielen

Bei der Durchführung einer buddhistischen Zeremonie kommt eine Vielzahl an rituellen Instrumenten und Opfergaben zum Einsatz. Von zentraler Bedeutung sind Mandalas, Musikinstrumente, Speiseopfer, Teigfiguren und das Fadenkreuz.

Die Geschichte Bhutans
Die Religion Bhutans
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.  .  .  Ein Weg aus der Welt
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.  .  .  Das Mandala
.  .  .  Musikinstrumente
.  .  .  Opfergaben
.  .  .  Rituelle Teigfiguren
.  .  .  Das Fadenkreuz
Götter und heilige Berge


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Eine eigene Notenschrift zeigt den korrekten Vortrag von Gebeten. Rhythmus, Intonation und Elaboration unterstreichen den Wahrheitsgehalt des Inhaltes.


Abschnitte gesprochener Gebete werden mit spezifischen Handgesten gleichsam illustriert. Diese Handgeste symbolisiert ein Mandala, das geopfert wird. In der Mitte ragt - mit zwei Fingern gebildet - die Axis mundi auf, um die die Kontinente der Welt angeordnet sind.
Foto von Christian Schicklgruber