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Das Fadenkreuz

Mit den Torma zusammen wird ein Dö genanntes Kreuz aus bunten Fäden benutzt, das auf Guru Rinpoche zurückgehen soll. Dafür werden zwei Holzstöcke in Gestalt eines Kreuzes zusammengebunden und mit buntem Faden netzartig überzogen. Manche sind in der Ausführung ganz einfach, andere hingegen sehr kompliziert und bis zu mehreren Metern groß. Sie versinnbildlichen einen Götterpalast und dessen Umgebung und repräsentieren Waffentiere sowie Gegenstände, die zu der Gottheit gehören.

Nach tagelangen Gebeten werden sie zerstört und zusammen mit Lösegeldgaben - normalerweise dargestellt durch das Bild einer Person - weggeworfen. Es wird also alles Böse und Kranke einer Person oder Gemeinschaft auf diese Gegenstände übertragen und damit beseitigt.

In einer anderen, widersprüchlich erscheinenden Verwendungsweise werden sie vor Kultplätzen, Tempel- und Hauseingängen oder bei religiösen Tänzen zur Fernhaltung religionsfeindlicher Kräfte oder böser Geister aufgestellt, die sich darin wie in einem Spinnennetz verfangen sollen.

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Fadenkreuz (dö, namkha), Holz, Wollfäden; Maße 43 x 26 Zentimeter; Leihgabe aus einer Privatsammlung
Fadenkreuze bieten Gottheiten in »himmlischen Palästen« einen Aufenthaltsort.