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Die Musikinstrumente

Musik spielt in der Liturgie des Buddhismus eine wesentliche Rolle. Ihr Klang soll den Gehörsinn der Götter erfreuen und die heilige Lehre ertönen lassen, um ihren Inhalt jenseits der rational argumentierenden Sprache erfahrbar zu machen. Sie begleitet die Meditation der Lamas und unterstützt sie in der Visualisierung der angerufenen Gottheiten. Dem mit Hingabe Spielenden verhilft Musik zur inneren Läuterung und zur Beseitigung karmischer Hindernisse auf dem Weg zur Erleuchtung. Audio abspielen

 

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Die Tonsprache variiert zwischen einer sich in bestimmten Abständen wandelnden Monotonie und melodischen Mustern, die sich oftmals leicht verändert wiederholen. Grundlage ist ein festgestetzter Modus, der aus drei bis sieben Noten (zumeist aber vier oder fünf) besteht. Das Ensemble setzt sich aus paarweise gespielten Blasinstrumenten und Schlaginstrumenten ohne definierte Tonhöhe zusammen. Saiteninstrumente finden nur in säkularer Musik Verwendung.

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Schneckenhorn (dungkar), Kupfer, Silber, Vergoldungen, Halbedelsteine; Maße 55 x 29 x 11,5 Zentimeter; Leihgabe aus den National Museums & Galleries on Merseyside, Liverpool
Das aus einer Meeresschnecke gefertigte Horn ruft vor allem die Mönche zum Gebet zusammen. Der Ton soll dem »reinen Ozean der Weisheit» gleichen und den Gläubigen zum Verständnis der buddhistischen Lehre führen. Der am Korpus angebrachte Flügel ist mit einem Drachenpaar verziert und wird von Lotusmotiven eingefasst. Die Augen der Drachen sind mit Lapislazuli besetzt, in den Klauen halten sie weitere Edelsteine.


Oboen (gyaling) Kupfer, Silber, Holz; Höhe 60 Zentimeter; Leihgabe aus den National Museums & Galleries on Merseyside, Liverpool
Oboen werden immer paarweise gespielt. Meist werden sie im Wechselspiel mit den Langhörnern geblasen.


Blasinstrumente wie Oboen oder Langtrompeten werden immer paarweise gespielt. Die Langtrompeten können bis zu vier Meter lang sein, ihre Rohrteile können ineinander geschoben werden.
Foto von Christian Schicklgruber