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Die Ursachenkette

Im Radkranz des Lebensrades wird die zwölfgliedrige Ursachenkette (in Sanskrit nidana) dargestellt, die zum Kreislauf der Wiedergeburten führt.

 

An erster Stelle steht Unwissenheit, dargestellt halb rechts unten durch einen alten blinden Mann. Daraus entstehen die Tatabsicht und die Gestaltung (Töpfer bei der Arbeit). Dem folgt ein unstetes Bewusstsein, gefolgt von den sechs Sinnesbereichen einschließlich des Denkens. Dann folgt die Disposition von Körper und Geist (Boot mit Ruderern und zwei Personen am Fluss), was zur Ausbildung von Intellekt und Sinnesorganen führt (Haus mit Tür und Fenstern). Das Liebespaar in Umarmung symbolisiert den Kontakt des Subjektes mit der Außenwelt über die Sinnesorgane. Daraus resultieren die Gefühle (Mensch mit Pfeil im Auge). Gefühle wecken Begierde und Lebensdurst, dargestellt durch ein Wein trinkendes Paar. Dieser Durst zieht Habgier nach sich (Früchte pflückender Affe). Das bedingt als karmisches Resultat Zeugung und Werden (Liebespaar in Umarmung). Die folgende Geburt ist der Beginn eines neuen irdischen Daseins, das letztendlich wieder zum Tod führt, dargestellt durch einen Mann, der eine Leiche am Rücken trägt.

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Am Anfang der Ursachenkette steht die menschliche Dummheit, am Ende der Tod. Dazwischen liegen die schalen Emanationen des menschlichen Daseins.