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Das Wirken Ugyen Wangchucks

Der König festigte in den ersten Jahren seiner Regentschaft die Monarchie. Außenpolitisch ging er mit den Briten in Indien engere Beziehungen ein. Der alte Friedensvertrag aus dem Jahr 1865 wurde neu formuliert. Darin wurde unter anderem festgelegt, dass die jährlichen Zahlungen der Briten an Bhutan verdoppelt wurden.

Im Zuge zweier Reisen nach Indien erkannte Ugyen Wangchuck die Bedeutung eines Bildungssystems, das über die bisherigen Traditionen hinaus einen Blick auf die Welt öffnete. Konsequenterweise gründete der König die ersten Schulen im Lande.

In seinen späten Jahren widmete sich Ugyen Wangchuck immer mehr der Religion. Er förderte religiöse Studien, ließ bedeutende heilige Schriften editieren und zog sich auch selbst immer öfter in meditative Andacht zurück.

Im Jahr 1926 verstarb der erste König Bhutans im Alter von 64 Jahren. Seinem Wunsch entsprechend, wurde er beim Kurje-Lhakang-Tempel verbrannt.

Als Gründer der Monarchie nimmt Ugyen Wangchuck einen dem Shabdrung* ebenbürtigen Platz in der Geschichte Bhutans ein.

 

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Nach dem Tod Ugyen Wangchucks im Jahr 1926 wurden gegenüber dem Dzong in Paro fünf buddhistische Stupas zum Gedenken an den ersten König errichtet.
Foto von Armin Haab, 1961