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Architektur und Identität

Der Shabdrung einigte verschiedene kleine Reiche mit oftmals eigenständigen kulturellen Traditionen zu einem Reich unter zentraler Herrschaft. Er war überzeugt, dass politische Einheit auch eine verbindliche kulturelle Identität voraussetze. Deshalb hielt er es für notwendig, Bhutan ein eigenständiges kulturelles Gepräge zu verleihen.

 

 

Dieses Vorhaben verfolgte er mit der Entwicklung bestimmter religiöser Zeremonien und Rituale, einer eigenständigen Tracht und - wohl am beeindruckendsten - mit einer eigenständigen Architektur. Der Reichseiniger schuf mit seinen Festungsbauten einen eigenen bhutanischen Baustil: Die komplexe Konstruktion und künstlerische Ausgestaltung der hölzernen Erker (rapse) oder frei stehende Dachkonstruktionen machen die Architektur Bhutans einzigartig im Himalaya.

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Modell des Tongsa-Dzong, Holz, Bambus; Länge 540 Zentimeter; Leihgabe aus Privatbesitz
Für die Ausstellung »Festung der Götter« wurde in Bhutan ein Modell des Tongsa-Dzong im Maßstab 1:50 angefertigt. Die vom Shabdrung im Jahr 1647 errichteten Festungsanlagen spielten eine wichtige Rolle im Prozess der Reichseinigung. Der Tongsa-Dzong wurde im späten 19. Jahrhundert zum Stammhaus der königlichen Familie; jeder Kronprinz trägt den Titel eines »Tongsa Pönlop« (wörtlich: »hoher Lehrer«, Titel des Gouverneurs von Tongsa), bevor er König wird.
Foto von Klaus Vyhnalek