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Tröko: Kunstschmiedearbeiten

In dieser Disziplin werden Gold, Silber und Kupfer meist zu Schmuck verarbeitet. Es gibt zwei Grundtypen bhutanischen Schmucks: Bei dem einen werden Korallen und Halbedelsteine - etwa Türkise und eingeschnittene Achate (zee) - verwendet, zum anderen zählen Broschen (koma) für die Frauenkleidung (kira*) sowie für Arm- und Fußspangen, Halsketten und Ringe, die alle aus fein gearbeiteter, aber meist schwerer Gold- und Silberware gefertigt sind.

 

Neben Schmuck sind reichhaltig verzierte Behälter wichtige Produkte des Kunstschmiedes. Die besten Stücke sind dem religiösen Gebrauch vorbehalten oder gelten als Statussymbole. Zu den wichtigsten Arbeitsgeräten gehören eine feine Blechzange, ein Lötblasrohr, Drahtzieheisen, Matrizen, Stichel, Punzen und Meißel, Hämmer, Kittstock, Pumpenbohrer und eine Metallwaage.

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Wie die Eisenschmiede brauchen auch die Meister der Edelmetallverarbeitung nur wenig Werkzeug. Auch sie arbeiten oft in der Nähe ihrer Auftraggeber.
Foto von Guy Van Strydonck


Gau, Silber, Feuervergoldung, Türkise; Maße 17 x 12 x 5,5 Zentimeter; Leihgabe aus dem National Museum, Paro
In einem Gau werden Schriftrollen, kleine Heiligenfiguren oder Reliquien auf Reisen als Schutz um den Hals getragen. Das Stück ist in Treib- und Durchbruchsarbeit in Silber gefertigt und anschließend stellenweise ziseliert. Im Gesänke wurden geschmiedete Zierdrähte aufgelötet. Die Halbedelsteine sind in Klebewachs eingelegt.