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Das Leben des Shabdrung

Im Jahr 1594 wurde in Tibet Ngawang Namgyel in die fürstliche Gya*-Familie geboren, die eine wichtige Rolle in der Drukpa-Kagyüpa-Schule des tibetischen Buddhismus spielte. Er wurde klösterlich religiös erzogen und erhielt für seine religiösen Fähigkeiten den Titel »Shabdrung«, was übersetzt bedeutet: »Derjenige, dem man sich zu Füßen wirft«. In Bhutan wird er heute oft nur als »der Shabdrung« bezeichnet.


Er galt als Wiedergeburt des berühmten Drukpa-Gelehrten Pema Karpo. Politische Machtkämpfe brachten es jedoch mit sich, dass dieser Anspruch bezweifelt wurde und der Shabdrung nach Bhutan fliehen musste. Hier wurde er im Jahr 1616 von Verwandten und Anhängern der Drukpa-Schule aufgenommen. Im Lauf der nächsten dreißig Jahre konnte er alle bis dahin eigenständigen Lokalreiche bezwingen und sie zum »Druk Yul«, zum »Land der Drukpa« vereinen. Dabei hatte er sowohl gegen äußere als auch gegen innere Feinde zu kämpfen. In allen Auseinandersetzungen stand ihm seine Schutzgottheit Mahakala bei.

Der Shabdrung schuf ein einheitliches kulturelles System als Grundlage seines Reiches. In seinen letzten Lebensjahren zog er sich in den Punakha-Dzong zurück und widmete sich der religiösen Einkehr.

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Der Shabdrung, Ton, Bemalung; 17. Jahrhundert; Höhe 28 Zentimeter; Leihgabe aus der Sammlung für Völkerkunde, St. Gallen
Es wird angenommen, dass diese Statue ein authentisches Porträt des Staatsgründers ist.