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Flucht nach Bhutan

Verschiedene Prophezeiungen bestärkten den Shabdrung, von Tibet nach Bhutan zu fliehen. So fand er ein Bündel Reispflanzen in seiner Kammer, obwohl Reis in Tibet nicht wächst und kein Besucher aus dem Süden dagewesen war. Auch sein Brei aus Gerstenmehl schmeckte nach Reis. Die Botschaft dieser Vorzeichen war unmissverständlich: Der Shabdrung sollte sich nach Bhutan begeben, wo seine Vorfahren zahlreiche Klöster gegründet hatten und er viele Anhänger besaß.

Ngawang Namgyel träumte auch von einem schwarzen Raben ­ eine Erscheinungsform seines Schutzgottes Mahakala* -, der nach Süden flog.

 

Eines Nachts erschienen ihm seine Schutzgötter Mahakala und Palden Lhamo und boten ihm das Land südlich der Berge als »himmlisches Gebiet« an, in dem der Buddhismus in Frieden gedeihen würde. Daraus sollte der Staat Bhutan entstehen.

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Der rabenköpfige Legön Jaro Dongchen ist eine der Erscheinungsformen des Mahakala*. Dieser Ausschnitt aus einer Wandmalerei stammt aus dem Erdgeschoß des Dungtse-Tempels im Parotal.
Foto von Françoise Pommaret