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Zentralbhutan

Zentralbhutan war bereits sehr früh von Guru Rinpoche für den Buddhismus gewonnen worden. Bereits am Ende des neunten Jahrhunderts regierten hier buddhistische adlige Familien, der so genannte Dung*-Adel. Das Wort Dung bedeutet allgemein »Knochen«, die tibetische Bezeichnung für »Klan«. Es wird aber auch als Ehrentitel verwendet und bezeichnet die Adelsgeschlechter. Trotz Mangels an Belegen lässt sich vermuten, dass diese Familien bis ins elfte Jahrhundert uneingeschränkt herrschten.

 

Der Kirchenadel

In den folgenden Jahrhunderten jedoch machte das soziale und politische Gefüge gewaltige Veränderungen durch. Familien, die von großen religiösen Persönlichkeiten abstammten, erreichten politischen Einfluss. Es entstand eine neue Aristokratie, der Kirchenadel (chöje*).

In Zentralbhutan ritterten die Anhänger der Nyingmapa-Schule mit den Vertretern der Drukpa-Kagyüpa-Schule um die politische Macht und konnten sich rasch die entscheidenden Positionen im Land sichern.

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Wandmalerei aus der Burg von Prakar. Dawa Gyaltsen war der Sohn Pema Lingpas. Er gilt als Begründer einer adligen Abstammungslinie, die das politische Leben Zentralbhutans in den folgenden Jahrhunderten prägen sollte.
Foto von Françoise Pommaret